mit Tillmann Terbuyken

Künstlerische Intervention im Lesesaal der Kulturwissenschaftlichen Bibliothek Warburg (K.B.W.) | Warburg Haus Hamburg

(Shell Script Memory Simulator Programm)

(Englisch Version below)

Das heutige Warburg-Haus Hamburg und dessen Lesesaal, der seit seiner Eröffnung im Jahr 1926 als Nukleus der Kulturwissenschaftlichen Bibliothek Aby Warburgs (K.B.W.) den unterschiedlichsten Nutzungen wie Einschreibungen unterlag, wird zum Ausgangspunkt einer filmisch-installativen Intervention von Eske Schlüters und Tillmann Terbuyken. In künstlerischer Kooperation aktivieren sie die architektonische Hülle der ehemaligen K.B.W. als temporären Aufführungsraum, in dem Visionen von vergangenen Zukünftigkeiten und aktuelle Zeitgeschichte miteinander verschmelzen.In einer Stellprobe experimentierten Terbuyken und Schlüters im Vorfeld mit Projektionen und skulpturalen Objekten im Raum, die das Zentrum des elliptischen Lesesaals okkupieren. Leere Leinwände im Format der von Warburg konzipierten Mnemosyne-Tafeln seines Bilderatlas und arrangierte Sperrholzobjekte, als auch der Lesesaal an sich werden zum Bildträger: Durch Kamera- und Spiegelbewegungen entsteht ein Raum-Zeit-Gefüge, das sich rekursiv mit dem Anfang des 20. Jahrhunderts verschränkt und das Recherchefeld von Schlüters und Terbuyken darstellt. So falten sich Bild- und Raumachsen derart ineinander, dass ein visuelles Dispositiv multikausaler An- und Abwesenheiten entsteht. (Gefördert von der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg)

Installationsansichten Unabsehbare Fahrten ins Innere der Zeit, Video gesplittet, Audio, Skulpturen im Lesesaal der K.B.W. Hamburg

Today’s Warburg-Haus Hamburg and its reading room, which since its opening in 1926 as the nucleus of Aby Warburg’s Kulturwissenschaftliche Bibliothek (K.B.W.) has been subject to a wide variety of uses and inscriptions, becomes the starting point for an artist intervention by film-maker Eske Schlüters and installation artist Tillmann Terbuyken. In an artistic cooperation, they activate the architectural ’shell‘ of the former K.B.W. as a temporary performance space in which visions and ideas of past futures and contemporary history merge.In a rehearsal, Terbuyken and Schlüters experimented in advance with film projections and sculptural objects at site. So the objects and projections occupied the elliptical reading room which forms the centre of the whole building. Empty canvases – in the same format of the Mnemosyne-panels of Warburgs Bilderatlas – and arranged plywood objects, as well as the reading room itself, become image carriers for film projections: As such, images of camera and mirror movements create a space-time structure that recursively intertwines with the beginning of the 20th century and represents Schlüters‘ and Terbuyken’s field of research. Image and spatial axes fold into each other in such a way that a visual dispositif of multi-causal presences and absences emerges. (Supported by the Hamburg Ministry for Culture and Media)

Still aus Shell Script Memory Simulator Programm